Der Arbeitskreis PAKH wurde 1995 von jüdischen und nichtjüdischen Deutschen gegründet, überwiegend Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Der ursprüngliche Name „Psychotherapeutischer Arbeitskreis für Betroffene des Holocaust“ wurde 2006 geändert, da die Mitglieder zunehmend aus unterschiedlichen Berufsgruppen kamen; die Abkürzung PAKH ist jedoch weiterhin gebräuchlich.
Ziel des Arbeitskreises ist es, die tieferen Schichten der Vergangenheit zu beleuchten und zu untersuchen, wie Holocaust und Krieg bis heute persönlich und gesellschaftlich nachwirken. Ein besonderer Fokus liegt auf den intergenerationellen Folgen von Verfolgung, Trauma und Schuld.
Das Erkennen und Reflektieren der eigenen Familiengeschichte gilt dabei als wichtiges Mittel, um traumatische und schuldbeladene Erfahrungen auch in der zweiten und den folgenden Generationen zu bearbeiten. Die psychologische, überwiegend psychoanalytisch orientierte Arbeitsweise verbindet kognitive und emotionale Zugänge. Daraus soll Verantwortung für Gegenwart und Zukunft entstehen – für Demokratie und ein menschliches Miteinander.
zur Website → www.pakh.de